HANWAG FERRATA

Gegensätze ziehen sich an, heißt es in der Liebe

Das gilt auch für unsere Liebe zu Bergschuhen: Wie sonst ließen sich Kletter-Performance und Gehkomfort kombinieren? Oder ein Halbschuh und technisch anspruchsvolle, lange Bergtouren?

Im Prinzip recht simpel: Durch jahrzehntelange Erfahrung, durch Neugierde und durch die Motivation, die besten Bergschuhe zu schustern. Darum haben wir nicht lockergelassen, ehe wir diese, nur auf den ersten Blick offensichtlichen Kontraste aneinander gewöhnt haben.

HANWAG FERRATA

Der Zustieg in eine neue Kategorie Bergschuhe

Im vergangenen Jahr präsentierte Hanwag mit dem Ferrata II einen echten Klassiker in neuem Gewand: Die neue TubeTec Rock Sohle macht dieses Modell vielseitiger und insgesamt knapp 10% leichter als seinen Vorgänger. Designt für extreme Klettersteige und alpines Felsklettern bietet der Ferrata II ein besonders breites Einsatzgebiet sowie die perfekte Balance aus Stabilität, Performance am Fels und Komfort.

Links und rechts des Ferrata II weiten wir das Sortiment in der alpinen Kategorie nun mit den neuen Halbschuhen Ferrata Low und Ferrata Light Low auf eine komplette Ferrata Produktfamilie aus: Ergänzt um diese leichten bzw. sehr leichten Zustiegsschuhe richten sich die Ferratas als Halbschuhe an diejenigen, die einerseits keine Kompromisse eingehen möchten. Andererseits aber alpine Vielseitigkeit nicht mit erhöhtem Gewicht und entsprechender Trägheit ‚bezahlen‘ wollen.

In beiden Halbschuhen setzen wir die neue, nahtlose One-Piece-Upper Schaft-Technologie ein: Diese Technologie gestattet uns eine nahtlose Verbindung unterschiedlicher Garne beim Nähen des Schaftes, wodurch nicht nur eine cleane Optik, sondern vor allem ein besonders robuster Materialmix entsteht.

HANWAG FERRATA

Ein Halbschuh für den Gipfel

Der Ferrata Low eröffnet – und das ist nicht nur für Hanwag neu – das Feld der bedingt steigeisenfesten Halbschuhe als leichter, aber dennoch äußerst stabiler und kompromissloser „Rock“-Halbschuh.

Dieser Schuh eignet sich für trainierte Experten, die die muskulären und konditionellen Voraussetzungen mitbringen, um auch in einem Low Cut-Bergschuh wieder sicher heimzukommen (und dafür mehr Bewegungsfreiheit und bessere Ventilation erhalten) – sogar wenn ein zu querendes Schneefeld unterwegs den kurzzeitigen Einsatz von Steigeisen erfordert. Daher die Kipphebelauflage an der Ferse.

Denn er baut wie der Ferrata II auf der TubeTec Rock Sohle auf, die Kletter-Performance durch ein stabiles TPU-Chassis und Gehkomfort infolge sehr guter Dämpfung im Fersen- und Ballenbereich gekonnt kombiniert.

Das Einsatzgebiet des Ferrata Low im Geröll und am Fels kann und wird Spuren hinterlassen, weswegen der Vierkirchner Bergschuster dem Ferrata Low an den besonders beanspruchten Stellen eine robuste Gummikappe und für den gesamten Schaft nahezu unzerstörbare Polyurethan- Garne zum Schutz verpassen.

HANWAG FERRATA

Ferrata Light Low

Beim Ferrata Light Low verzichtet Hanwag zugunsten des Gewichts auf die Gummikappe, die hoch abriebfesten PU-Garne aber halten auch diesen Schaft zuverlässig schadfrei.

Damit eignet sich der Ferrata Light Low als sehr leichter Approach-Halbschuh für schnelle Zustiege und eine ausgesprochen sportliche Gangart. Denn trotz des niedrigen Schafts bietet der Ferrata Light Low eine für Low Cut-Schuhe sehr hohe Stütze, die dem Fuß seitlich ein hohes Maß an Stabilität verleiht.